F A H R Z E U G B R A N D M I T E I N G E K L E M M T E R P E R S O N
lautete am Freitag, den 17. September die Übungsannahme für unsere Feuerwehr.
Um 18.00 Uhr startete die Übung mit einer kleinen Theorieeinheit zu dem Thema „effektives Löschen von Fahrzeugen“.
Im Anschluss wurde das Fahrzeug in Brand gesetzt. Sobald das Fahrzeug in Vollbrand stand rüsteten sich 2 Atemschutzgeräteträger aus und begannen mit dem HD-Rohr die Brandbekämpfung.
Währenddessen bauten die anderen Trupps eine C-Schaumleitung auf und richteten alle wichtigen technischen Geräte für die Menschenrettung auf der Bereitstellungsplane her. Die Brandbekämpfung gestaltete sich indes sehr schwierig da der Dieseltank durch die intensive Hitzebeaufschlagung aufgeplatzt war und sich der Diesel in der Karosserie sammelte. Dadurch flammte der Brand immer wieder auf. Reifenplatzer und eine Spraydose im Fahrzeug waren weitere Herausforderungen für die Atemschutzgeräteträger.
Sobald der Brand gelöscht war, begann der Atemschutztrupp mit der Menschenrettung über die Fahrertür. Da das Fahrzeug auf dem Dach lag gestaltete sich diese Aufgabe als besonders schwierig. Der Atemschutztrupp stand stets mit dem HD-Rohr bereit um bei einem etwaigen Wiederaufflammen des Brandes sofort einzugreifen.
Nachdem die Fahrertür geöffnet war musste der Atemschutztrupp wieder eingreifen da einige Brandherde im Inneren des Fahrzeuges wieder aufflammten. Diese waren Rasch gelöscht doch die Person konnte noch nicht über die Fahrertür befreit werden. Deshalb wurde beschlossen auch die Beifahrertüre zu öffnen.
Aufgrund des Windes musste diese Aufgabe vom Atemschutztrupp wahrgenommen werden. Auch hier musste wieder mit dem HD-Rohr eingegriffen werden da der Brand abermals wiederaufflammte. Nachdem dieser abgelöscht war konnte die Person endgültig aus dem Fahrzeug befreit werden.
An dieser Stelle war der Hauptteil der Übung beendet. Der Atemschutztrupp kühlte das Wrack noch einige Zeit während die anderen Trupps die Geräte versorgten. Im Anschluss wurde das Wrack auf die Räder gestellt und mit einer Plane abgedeckt. Nach Durchführung der Einsatzhygiene rückten wir zur Nachbesprechung und Reinigung der Geräte wieder in das Feuerwehrhaus ein.