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Action Day 2010
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P R O G R A M M A C T I O N D A Y 2 0 1 0
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07:00 Eintreffen im FF Haus Achau
07:15 Überprüfung aller Geräte, Fahrzeuge, Bekleidung
08:00 Kontrolle der wichtigsten Wasserstände
08:30 1. Einsatz: Auspumparbeiten
09:30 2. Einsatz: PKW in Graben
10:00 Schulung: Löschgruppe und Organisation
11:00 3. Einsatz: Flüssigkeitsaustritt aus Fässer
13:00 4. Einsatz: Brand eines Gartenhauses
14:00 Kontrolle der Wasserstände
14:30 Schulung: Schaufeltrage
15:30 5. Einsatz: Verkehrsunfall mit Menschenrettung
17:30 6. Einsatz: Zimmerbrand
18:45 Wasserstandskontrolle
20:00 Abendprogramm
22:30 7. Einsatz: Eingeklemmte Person unter Träger
02:00 8. Einsatz: Personensuche
07:00 Abschlussbesprechung
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1. Einsatz: Auspumparbeiten
Der erste „Einsatz“ für die Jugend war um 08:30 Uhr. Übungsannahme war, dass ein Pumpenschacht überzulaufen drohte. Die Jugend rückte mit dem RLF zum Einsatzort aus und pumpte das überschüssige Wasser mit der Tauchpumpe ab.
2. Einsatz: PKW in Graben
Zum zweiten „Einsatz“ wurde die Feuerwehrjugend mit dem Alarmierungstext „PKW in Graben“ um ca. 09:30 Uhr alarmiert.
Sogleich rückte die Jugend mit dem RLF aus um den PKW mittels Seilwinde aus dem Graben zu bergen. Anschließend wurde dieser am Fahrbahnrand sichergestellt.
3. Einsatz: Flüssigkeitsaustritt aus Fässern
Um auch das Thema „Schadstoffeinsatz“ zu behandeln, wurde als dritter „Einsatz“ ein Flüssigkeitsaustritt aus zwei Fässern angesetzt. Um ca. 11:00 Uhr rückte die Feuerwehrjugend mit dem Löschfahrzeug zum Schadstoffeinsatz aus.
Zuerst wurde der Schadstoff bestimmt. Als klar war, dass man sich den Fässern ohne Schutzausrüstung nähern konnte wurden alle Lecks mit Pfropfen und Keilen abgedichtet. Danach wurde die ausgetretene Flüssigkeit gebunden.
Um ca. 11:50 rückte die Feuerwehrjugend wieder in das Feuerwehrhaus ein.
4. Einsatz: Gartenhausbrand
Um 13:00 wurde die Feuerwehrjugend zu ihrem ersten „Brandeinsatz“ für heute alarmiert. Übungsannahme war ein Gartenhausbrand in der Schrebergartensiedlung Achau.
Vorab hat unser Feuerwehrkamerad LM Michael Cechovsky eine Hütte aus Holzpaletten gebaut um ein realistisches Übungsobjekt bieten zu können. Um eine bessere Brandentwicklung zu bewirken wurde die Hütte zusätzlich noch mit Stroh gefüllt.
Kurz vor der Alarmierung der Feuerwehrjugend machten sich einige aktive Kameraden auf den Weg zur Hütte um diese in Brand zu setzen. Sobald diese angezündet war wurde die Jugend alarmiert und rückte kurz darauf mit dem Löschfahrzeug zum „Einsatz“ aus.
Da in den vorhergehenden Jugendstunden besonders intensiv das Thema „Löschgruppe“ besprochen und geübt wurde verlief die Übung reibungslos und die aktiven Mitglieder mussten nur selten helfend zur Hand gehen. Schon bald war der Brand gelöscht und die Feuerwehrjugend konnte wieder einrücken.
5. Einsatz: Verkehrsunfall mit Menschenrettung
Um ca. 15:30 Uhr folgte die Alarmierung zum technischen Einsatz mit Menschenrettung auf die Bundesstraße 11. Vorab präparierten einige Feuerwehrmitglieder das Unfallfahrzeug und einer der aktiven Kameraden stellte sich als Unfallopfer zur Verfügung.
Die Jugend rückte mit dem RLF an und nahm unter Anleitung einiger aktiver Mitglieder die Menschenrettung vor. Die Tür wurde mit dem Spreitzer geöffnet, anschließend wurde die eingeklemmte Person aus dem Fahrzeug befreit.
6. Einsatz: Zimmerbrand
Um auch das Thema „Atemschutz“ abzudecken wurde die Jugend um ca. 17:30 Uhr zu einem Zimmerbrand mit einer vermissten Person alarmiert. Sofort nach der Alarmierung rückte die Feuerwehrjugend mit dem RLF aus.
Am Einsatzort legten 3 Jugendmitglieder unter Aufsicht der aktiven Kameraden Atemschutzgeräte an, natürlich ohne Verwendung des Lungenautomaten. Die anderen Trupps legten vom RLF eine Zubringleitung zum Verteiler. Vom Verteiler zweigte eine C Leitung mit einem Hohlstrahlrohr ab welche in Buchten vor der Eingangstüre zum Objekt ausgelegt wurde.
Im Objekt wurden einige Hindernisse, eine Gasflasche und eine Strohpuppe platziert. Zuerst musste der Atemschutztrupp die Gasflasche entdecken und ins Freie bringen. Dies gelang vorbildlich und die Gasflasche konnte dem Wassertrupp zur Kühlung übergeben werden. Danach wurde mit der Suche der vermissten Person fortgesetzt, worauf diese auch bald gerettet wurde.
7. Einsatz: Person in Notlage
Da es in Achau einige Gewerbe und Industriebetriebe gibt wurde auch das Retten von Personen unter Gegenständen beübt. Annahme bei diesem „Einsatz“ war eine eingeklemmte Person unter einem Stahlträger. Diese wurde von einer Strohpuppe dargestellt.
Die Feuerwehrjugend rückte um ca. 22:30 Uhr mit dem RLF zum Einsatz aus. Dort angekommen wurde der Träger mit Hebekissen angehoben und die Person befreit.
8. Einsatz: Personensuche
Wie es auch in der Realität oft vorkommt wurde die Jugend dieses Mal auch zu einem Nachteinsatz alarmiert. Annahme war eine flüchtige Person aus einem Altersheim. Diese hielt sich vermutlich im Bereich der so gennanten „Had“ auf und musste von der Jugend gefunden werden. Um ca. 02:00 Uhr rückte die Jugend mit Kommandofahrzeug, LAST und RLF zum Einsatz aus. Im Einsatzgebiet wurden drei Suchtrupps gebildet.
Mit Begleitung von mindestens zwei aktiven Mitgliedern pro Trupp begann die Suche. Nach ca. 45 Minuten wurde die Person vom dritten Trupp im so genannten „Grieselgraben“ gefunden und gerettet, danach rückten Jugend und Aktivmannschaft wieder in das Feuerwehrhaus ein wo sie sich nun ihren wohlverdienten Schlaf gönnten.
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Action Day 2009 | Action Day 2011
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